Ich sorge dafür, dass KI bei unseren Kunden nicht Strategie bleibt,
sondern in Produktion geht. Ob aus Ambition messbarer Wert wird,
entscheidet sich in den Anwendungen und Prozessen, die das Geschäft
tragen – dort arbeite ich, seit ich 2005 als Softwareentwickler
angefangen habe.
Bei
Capgemini
in Deutschland verantworte ich das Geschäft Application Services:
Design und Architektur, Entwicklung, Betrieb und Modernisierung
geschäftskritischer Anwendungen – über den gesamten Lebenszyklus. Mein
Maßstab ist, ob KI dort ankommt, wo das Geschäft der Kunden entsteht
und wo Menschen jeden Tag damit arbeiten.
Studiert habe ich Software-Systemtechnik am
Hasso-Plattner-Institut
in Potsdam. Danach war ich Entwickler, Berater, Softwarearchitekt und
Projektleiter, unter anderem in Automotive, Logistik und im
öffentlichen Sektor. Von Zürich aus habe ich das Indien-Geschäft für
den deutschsprachigen Raum aufgebaut; seit 2013 lebe ich in Hamburg.
Haltung
Ich bin Executive Sponsor von
PRISMA, dem Netzwerk für kulturelle
Vielfalt bei Capgemini in Deutschland. Die Rolle heißt für mich:
dafür sorgen, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden –
und in Zusammenarbeit und Entscheidungen einfließen.
Beiträge
Interview · CONSULTANT career lounge · September 2026
„Wer Abhängigkeiten nutzt, muss Auswege mitdenken“
Gespräch mit Daniel Nerlich über den Weg vom Softwareentwickler bei
sd&m zum Head of Applications, darüber, wie KI das Geschäftsmodell
von IT-Dienstleistern verändert, und was technologische Souveränität
tatsächlich heißt: Abhängigkeiten bewusst eingehen und Alternativen
schon in der Architektur anlegen.
Deep Dive · EURO FINANCE Tech Day · Frankfurt, November 2023
Generative AI for Software Engineering: Revolution or Evolution?
Was generative KI in der Softwareentwicklung wirklich verändert –
und was nur schneller wird. Vor Finanz- und Bankpublikum, gemeinsam
mit Matthias Sondermann (CTO Cloud & Custom Applications Germany,
Capgemini). Nicht aufgezeichnet – die Links führen
zur Konferenz und zum Sprecherprofil.
Blogbeitrag · Capgemini „Capping IT Off“ · Mai 2014 · archiviert
Bring Your Own Leash?
Mobile Apps im Unternehmen freigeben, ohne die Kontrolle zu verlieren:
kuratierte Enterprise App Stores, Mobile App Management und klare
Governance statt Verbote. Der Blog ist nicht mehr online – der Link
führt zur archivierten Fassung.
Was den Beruf ausmacht, jenseits der Broschüre: Einstieg, Alltag und
Anspruch im Beratungsgeschäft – mit Praktikern von DV-Ratio, Senacor,
MHP und der Software AG.
Erst beim Klick werden Daten an YouTube übertragen.
Datenschutz
Beitrag zum Seminarband „Grid-Computing“ in den Technischen Berichten
des HPI (Heft 3), entstanden im Studium – gemeinsam mit Dennis Klemann
und Lars Schmidt-Bielicke.
Philipp Seuring ist Vice President und Head of Applications bei
Capgemini in Deutschland. Er verantwortet das Geschäft Application
Services – Design, Entwicklung, Betrieb und Modernisierung
geschäftskritischer Anwendungen – und bringt KI in die Systeme und
Prozesse der Kunden. Seit 2005 hat er als Entwickler, Berater,
Softwarearchitekt und Projektleiter gearbeitet und von Zürich aus
das Indien-Geschäft für den deutschsprachigen Raum aufgebaut.
Er hat Software-Systemtechnik am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam
studiert und lebt in Hamburg.